Die 12 Fehler beim Blogdesign und der richtige Aufbau, damit dein Blog erfolgreich ist

Diese 12 Fehler solltest du bei deinem Blog Design nicht machen,  damit dein Business Blog auch erfolgreich ist.

Besser gesagt, weißt du noch, als du einen anderen Blog besucht hast und du nicht die Informationen gefunden hast, nach denen du gesucht hast?

Oder die Farben haben dich fast schon geblendet 😉 … so grell waren sie?! Denn es war keine Blog Design Inspiration für dich.

Oder du hast dich überhaupt nicht zurecht gefunden auf dem Blog – mit den tausend Links und Button und Bannern? Deswegen wusstest du eigentlich gar nicht, wo du als erstes hinklicken sollst?

Kein schöner Gedanke, oder?

Wenn du ein Blog Business betreiben möchtest,  spielt das Blogdesign und der Blogaufbau eine wesentliche Rolle.

 

12 Elemente für das richtige Blog Design

1) Die Startseite:
Das erste, was jeder neue Besucher deines Blogs sieht. Deshalb ist es auch mit die wichtigste Seite. Laut Statistik, entscheidet der Besucher in den ersten 3-5 Sekunden, ob er auf der Webseite bleibt oder wegklickt.

Gründe können dafür sein: er findet nicht nach dem was er sucht, der Blog spricht ihn vom Layout her nicht an oder andere Gründe.

Deine Startseite sollte nur ein Ziel verfolgen, nämlich die neuen Besucher zu informieren über folgende wichtigten Punkte:

  • Worum geht es auf diesem Blog?
  • Wer schreibt auf diesem Blog?
  • Sind aktuelle Inhalte auf diesem Blog?
  • Was sind die neuesten Blog-Artikel?

Deine Leser werden die Startseite beim nächsten Besuch kaum noch wahrnehmen. Denn diese werden dann gleich zu deinen Blog-Artikeln klicken.

Oder du erreichst deine Leser mit E-Mail Marketing und schickst ihnen gleich den Link von deinem neuesten Blog-Artikel.

 

2) Die Farben:
Deswegen verwende Farben auf deinem Blog, die auch zusammen harmonieren. Und die Augen des Lesers nicht belasten.

Folglich benutze nicht mehr als drei Hauptfarben. Dementsprechend am besten nur zwei unterschiedliche Farben.

Je mehr Farben verwendet werden, desto schwieriger wird es, einen harmonischen, einheitlichen Look für deinen Blog zu schaffen.

Dein Business Blog spiegelt schließlich auch dein Branding wieder. Folglich auch das Blog Design.

Ein geniales Gratis-Tool, der Color Wizard, für die Suche deiner passenden Farbe.

Kennst du deine Farbnummer (zum Beispiel #f1f1f1), kannst du diese auch gleich in das Tool eingeben und du erhältst online die dazu passenden Töne und Farben. Tool: Color Wizard

Die 60-30-10-Regel aus der Modewelt

Du möchtest drei Farben im Blog Design erwenden. Dann kannst du dir die 60-30-10-Regel aus der Modewelt zu nutze machen.

Die Farben werden in das Verhältniss von 60%. 30% zu 10% gesetzt.

  • Die 60% machen die Grundfarbe deines Blogs aus (zum Besipiel weiß, schwarz oder grau).
  • Die 30% sollten zu den 60% einen optischen Effekt erzielen und sich abheben.
  • Die 10% ist die Akzentfarbe. Diese kann primär oder sekundär die restlichen Farben ergänzen.

 

Farblich gut angepasste WordPress-Themes, sogenannte Minimal-Themes, findest du auch bei Themeforest.

3) Die Schrift:

Sobald du zu viele Schriften innerhalb deines Blogs verwendest, dann wirkt dies sehr verwirrend im Blog. Denn das ist dann kein gutes Blog Design.
Es sollte einfach sein beim Lesen deiner Texte. Verwende maximal drei Schrifttypen.

Am besten sind zwei. Eine passende für die Überschrift (Blog-Artikel) und eine für deinen Text.

Selbst die Anführungszeichen beim Zitat (Blockquote) benötigt keine extra Schrift.

Gleiche Schrift wie im Text.

Wie du in diesem Beispiel siehst, ist es die gleiche Schrift, nur etwas größer dargestellt.

 

4) Bilder in schlechter Qualität

Bilder die vielleicht verschwommen und pixelig sind, sehen nicht nur unschön aus auf deinem Blog, sondern stoßen deine Leser auch ab.

Der Blog sieht dann eher amateurhaft aus.

Welches der untenstehenden Bilder ist nun das bessere? Ich denke auch, das mit der guten Bild-Qualität.

Du kannst für die Bildbearbeitung kostenfreie Gimp oder Paint.NET unter dem Betriebssystem Windows nutzen.

Online gibt es auch sogenannte Online-Photo-Editoren. Ein wirklich guter Online-Photo-Editor ist der Pixlr Editor unter

 

5) Responsive Design:

Dein Blog sollte auf jedem Endgerät gut aussehen und sich automatisch an die jeweilige Bildschirmgröße anpassen.

Folglich nutze für deinen Blog ein sogenanntes Responsive-Design. Hierbei wird das Layout deines Blogs flexibel gestaltet.

Anders gesagt, hat es auf dem Computer, Tablet und Smartphone eine gleichbleibende Benutzerfreundlichkeit.

Zuletzt passt sich dein Blogdesign automatisch an die jeweilige Bildschirmgröße des mobilen Endgerätes an.

Über 2.400 WordPress-Themes im Responsive Design, gibt es bei Themeforest.

 

6) Die Header-Navigation und das Logo:

In der oberen Navigationsleiste, sollten sich maximal fünf Button oder fünf Links befinden. Keine weiteren mehr. Und kein Dropdown-Menü.

Die Navigationspunkte sollten in einer ganzen Zeile aufgeführt sein.

Du hast zahlreiche weitere Navigationspunkte? Dann versuche diese zu Gruppieren oder in einem Punkt zusammen zu fassen.

Die Navigationsleiste im Headerbereich, sollte aus maximal den fünf wichtigsten Punkten bestehen: Starte hier (oder „Über mich“), Produkt (oder „Squeeze-Page“), Podcast, Blog, Kontakt (oder „Arbeite mit mir“)

Je mehr Auswahl dein Besucher hat, desto weniger wird er sich für einen Punkt entscheiden. Schließlich soll dein Blog-Besucher wie an einem roten Faden „durch“ deinen Blog geführt werden.

So kannst du deinen Besucher sozusagen dahin „führen“, wo du ihn auch hinhaben möchtest. Zu einer bestimmten Seite, zu einem Produkt oder zu deinem Blog-Artikel.

Das Logo oder der Name deines Blogs, sollte links neben der Navigation oder oberhalb, mittig stehen. Es ist auch möglich, das es unterhalb der Navigation seinen Platz findet.

 

7) Die Seitenleiste (Sidebar):

Die Seitenleiste sollte nicht mit unzählig, vielen Widgets bestückt werden. Auch hier findet sich unser sogenannter „roter Faden“ wieder.

In der Seitenleiste sollten sich nicht mehr als die folgenden vier Elemente wiederfinden. Am besten genau in dieser Reihenfolge:

  • Zuerst ein Opt-In-Formular zum Eintragen zum Newsletter.
  • Weiterhin zwei bis drei Banner oder Buttons zu besonders ausgwählten Seiten. Das können auch Produkte, Dienstleistungen oder Freebies sein.
  • Überdies die besten Blog-Artikel oder die meist gelesenen Blog-Artikel. Maximal fünf sollten hier aufgeführt werden. Dabei reicht es, wenn nur der Titel-Link sichtbar ist. Ohne Beitragsbild.
  • An diese Stelle können die Social-Media-Button ihren Platz finden oder auch nochmal ein Opt-In-Formular.
    Dieses kann mit einem WordPress-Plugin, wie zum Beispiel das Q2W3 Fixed Widget (Sticky Widget), fixiert werden.
    Vielmehr ist dein Blog-Artikel sehr lang, verschwindet die Seitenleiste beim herunterscrollen. Mit diesem WordPress-Plugin, bleibt dann das untere Opt-In-Feld am oberen Bildschirm sichtbar fixiert, stehen.

 

8) Die Fußleiste (Footer):

In der Fußleiste kommen alle Links rein, die sonst keinen Platz finden. Aber auch das Impressum, Datenschutz, AGB`s, der Kontakt oder nochmal ein Opt-In-Formular für deinen Newsletter.

Du kannst auch die Social-Media-Button und Produkt-Links in die Fußleiste packen.

 

9) Opt-In-Formular unter dem Blog-Artikel

Unterhalb jeder deiner Blog-Artikel sollte sich nochmal ein Möglichkeit befinden, sich zu deinem Newsletter anzumelden.

Dein Blog-Leser hat sich nun deinen Artikel durchgelesen und findet deine Informationen und Inhalte gut.

Jetzt möchte er in Zukunft auch mehr von dir lesen, dann sollte er auch sofort die Möglichkeit bekommen, sich in deine Newsletter-Liste einzutragen.

So kannst du ihn danach immer mit deinen neuesten Blog-Artikel und weiteren Inhalten anschreiben.

 

10) Die HelloBar:

Eine Hello Bar ist eine Leiste, die meist am oberen Rand deines Blogs zu finden ist. Auch im Blog Design WordPress.

Sie dient dazu, das du durch den angezeigten Text mit Link eine besondere Aufmerksamkeit erzielst bei deinem Blog-Besucher.

So kannst du zum Beispiel auf ein Webinar, eine Squeeze-Page oder ein Produkt verlinken.

Deine Hello Bar kannst du dir unter www.hellobar.com anpassen.

Folglich hat die Hello Bar zahlreiche Funktionen. Zudem kann so die Farbe, die Anzeige-Verzögerung und das automatische Ausblenden eingestellt werden.
Du kannst auch Splittest (A/B) durchführen.

Die Hello Bar ist kostenfrei bis 25 Klicks /Monat. Zur Hello Bar hier klicken.

Eine Alternative dazu ist das Attention Grabber WordPress-Plugin.

Die Funktionen bei dieser Leiste sind ähnlich wie bei der Hello Bar. Genauso kannst du die Farbe, Schrift und Schriftgröße anpassen. Du erhälst auch eine Statistik über die Klicks.

Zum Plugin: Attention Grabber

 

11) Exit-PopUp:

Das Exit-PopUp-Fenster zählt mit zu den effektivsten Methoden, einen Besucher zu einer Newsletter-Anmeldung zu bewegen.

Folglich der Besucher möchte bereits deinen Blog verlassen und es erscheint über den gesamten Bildschirm eine Newsletter-Eintragungs-Fenster.

Dieses Pop-Up-Fenster kann individuell gestaltet werden. Mit oder ohne Grafiken. Es kann auch in der Größe und Form angepasst werden.

 

12) Social-Media-Button:

Auf deinem Blog sind keine Social-Media-Button zu finden oder sind „gut“ versteckt, das der Leser sie nicht finden kann. Somit kann der Leser auch nicht deinen Blog-Artikel teilen.

Diese Button gehören zwar nicht direkt zum Blog Design, sind aber wichtig für dein Blog Business. Folglich auch im Blog Design WordPress.

Wenn dein Blog-Artikel geteilt wird, bekommst du so auch neue Besucher und Leser auf deinem Blog.

Binde die Social-Media-Button mindestens zweimal im Blog-Artikel ein. Einmal zu Beginn und einmal am Ende des Blog-Artikels.

Weiter kannst du die Button auch in der Seitenleiste (Sidebar), wie oben beschrieben, einbinden

Es gibt zahlreiche kostenfreie Social-Media-WordPress-Plugins.[su_spacer size=“30″]

Webseiten mit optimierten Blogdesign

Hier findest du einige Beispiele von Webseiten, wo die Betreiber alle ein optimiertes Blogdesign umgesetzt haben und nutzen.

Blog Design

Markus Cerenak http://www.markuscerenak.com

 

Oliver Wermeling http://www.oliverwermeling.de

 

Thomas Mangold http://www.selbst-management.biz

 

Der richtige Blogaufbau mit dem richtigen Blogdesign

Welche Erfahrungen hast du bei deinem Blog Design gemacht? Hast weitere Vorschläge für ein optimiertes Blog Design?

Zuletzt lass es uns unten in den Kommentaren wissen.

Schreibe einen Kommentar

17 + vier =