SEO für Anfänger: Die 10 Grundlagen der WordPress SEO Optimierung

WordPress SEO Optimierung: 10 Grundlagen die jeder Blog haben sollte.

Wie genau SEO (Suchmaschinenoptimierung) funktioniert, ist nicht mit wenigen Worten erklärt. Damit deine Blogartikel bei Google zu finden sind, solltest du verstehen, wie die Suchmaschine Google grundsätzlich die Suchergebnisse listet. Folglich kommen wir da zum WordPress SEO.

Wie funktioniert SEO grundsätzlich?

Lass es mich an einem Beispiel erklären.

Du hast einen Blogartikel zum Beispiel über „Wieviel Liter Stilles Mineralwasser sollte jeder Mensch am Tag trinken“ geschrieben. Nun sammelt die Suchmaschine die unterschiedlichsten Blogartikel von den unterschiedlichsten Webseiten ein. In den sogenannten Google-Index.

Sucht nun ein User nach „Stilles Mineralwasser“, gibt Google die relevanten Seiten sortiert als Suchergebnis aus.

Das ist das Ranking.

Die zu dem Suchbegriff passendste Webseite wird als erstes angezeigt, danach die zweit relevanteste, dann die Dritte und so weiter.

wordpress seo

 

Die 10 Grundlagen der Blog-SEO-Optimierung (WordPress Seo)

Hier findest du die Grundlagen der Blog-SEO-Optimierung, die mindestens in deinem Blog umgesetzt werden sollte. Folglich das WordPress Seo.

1. Du brauchst eine eigene Domain

Dieser erste Punkt ist mit der wichtigste. Wer einen Blog starten möchte, brauch auch eine eigene Domain mit einem Webhsoting-Paket.

Warum denn das? Das gibt es doch auch kostenfrei, wirst du dich jetzt fragen. Ja, das ist richtig …

Wenn du aber ernsthaft ein Blog-Business betreiben möchtest, dann verwende eine eigene Domain. Hier ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie man einen WordPress Blog mit eigener Domain in 5 Minuten startet.

Für die Domain und das WordPress-Hosting kann ich All-Inkl nur empfehlen. Auch hier für BLOGGEN.TV nutze ich diesen Webhostinganbieter.

Einen Überblick über das Blog-Hosting und die Funktionen von All-Inkl, findest du hier im Blog-Hosting All-Inkl Review.

 

2. Permalink-Struktur

Nicht nur der Leser soll sich besser im Blog zurechtfinden, sondern auch die Suchmaschine. Deshalb muss eine Permalink-Struktur erstellt werden. Diese setzt sich aus der Domain und der Verlängerung, dem Blogartikel-Titel zusammen.

Zum Beispiel wie in diesem Blogartikel:

Domain: bloggen.tv/
Verlängerung: wordpress-seo/

Über diese Struktur erreichst du genau diesen Blogartikel: www.bloggen.tv/wordpress-seo

Diese Struktur, der Permalink, kann einfach und schnell in WordPress geändert werden.

Über die linke Navigation im WordPress-Backend klickst du auf: Einstellungen / Permalinks und dort wählst du den Punkt Beitragsname aus.

Doch Achtung! Wenn deine Permalink-Struktur im Blog in der Standard-Einstellung steht und du schon mehrere Blogbeiträge hast, werden die Links in folgender Form ausgegeben: www.deineDomain.de/?p=123

Wenn nun die Permalink-Struktur nachträglich geändert wird, können die Suchmaschinen deine Blogartikel nicht mehr finden.
Entweder du richtest jetzt für jeden Blogartikel einen Redirect auf die Seite mit der neuen Linkstruktur ein. Oder du kannst die Change-WordPress-Permalink-Structure-Lösung von Yoast verwenden.

 

3. Der Inhalt – auf den kommt es auch an

Der Zweck einer Suchmaschine ist der, das dem User (Suchenden) das bestmöglichste Ergebnis geliefert werden soll.
Der User hat ein Problem welches er lösen möchte. Deshalb sucht er in der Suchmaschine Google nach nützlichen Inhalten, zur Lösung seines Problems.

Alles was du tun musst, ist einfach gute – ich meine wirklich, gute Inhalte im Blog schreiben. Inhalte die dem Leser weiterhelfen.

Um wirklich guten Inhalt für deine Leser zu schreiben, sollte dein Blogartikel eine Textlänge von 1.000 Wörtern haben. Denn wieviel guten Inhalt kann ein Beitrag mit einer Textlänge von 350 Wörtern haben?

Dieser Artikel zum Beispiel, hat eine Textlänge von 1381 Wörtern.

 

Einzigartiger Content:

Was hat WordPress SEO mit Content zu tun? Denn um den Inhalt (Content) einzigartiger zu machen, solltest du nicht nur originelle Inhalte erstellen. Sondern noch weitere Feature hinzufügen, wie:

  • Fotos und Infografiken
    Der Blogbeitrag kann mit Fotos, Infografiken, Zeichnungen oder Karikaturen erstellt werden. Für Fotos und Bilder kannst du lizenzfreie Bilder benutzen oder eigene erstellen.
    Hier findest du 48 kostenlose Webseiten für Lizenzfreie Bilder, um Bilder lizenzfrei für deinen eigenen Blog zu verwenden.
  • Video
    Es gibt zahlreiche Möglichkeiten den Videoinhalt darzustellen. Dein Kopf ist nur im Video zu sehen und du sprichst zum jeweiligen Thema.Das Video wird im Präsentationsstil erstellt. Es ist eine Präsentation in Form von Schrift im Video zu sehen ist und du sprichts dazu. Diese Möglichkeit eignet sich gut, falls du nicht im Video zu sehen sein möchtest.Oder der eigene Bildschirm wird per Screencast-Programm als Video aufgenommen. Gerade bei Tutorial-Videos ist dies eine gängige Form.
  • Audio
    Das besprechen eines Themas oder des Blogartikels. Ein Audio-Podcast wird mithilfe eines Audio-Players in den Blog eingebettet und kann so abgespielt werden.Wie zum Beispiel Mara Stix, die auf ihrem Blog für Frauen schreibt, die erfolgreich und unwiderstehlich leben wollen. Sie betreibt einen wöchentlich erscheinenden Podcast.

 

4. Interne Verlinkungen

Folglich hast du einen Blogartikel geschrieben und setzt einen internen Link zu dem Mineralwasser-Artikel mit „Stilles Mineralwasser“ im Linktext, wie oben als Beispiel beschrieben.

Nun merkt die Suchmaschine Google folgendes.

Der Artikel „Wieviel Liter Stilles Mineralwasser sollte jeder Mensch am Tag trinken“ ist relevant für den Suchbegriff „Stilles Mineralwasser“.

Setzte ab und zu interne Links zu anderen, passenden Blogartikeln. Übertrieben, viele interne Links sind aber nicht sinvoll.

 

5. Externe Verlinkungen

Suche dir andere Blogs, die deinem Blog-Thema ähnlich sind. Kommentiere dort deren Blogartikel und du erhälst eine sogenannte externe Verlinkung auf deinen Blog. Auch das ist WordPress SEO.

So baust du nicht nur eine Beziehung zu dem anderen Blogger auf, sondern deren Leser merken auch deine Fachkompetenz in deinen Kommentaren. Zusätzlich kannst du einen Backlink zu deinem Blog setzen.

In den meisten Blogs kann kein sogenannter Linktext gesetzt werden. Wie zum Beispiel „Stilles Mineralwasser“. Da in den meisten Blogs es der Benutzername oder der eigene Name ist.

Das ist aber kein Problem. Du solltest unbedingt einen Link zu deinem Blog setzen.

 

6. SEO-Plugin verwenden

Überdies gibt es zahlreiche WordPress SEO Plugins, die dich unterstützen bei der Suchmaschinenoptimierung deines Blogs.

Zu Beginn erreichst du mit dem WordPress SEO Plugin All in One SEO-Pack sehr gute Ergebnisse.

Mit diesem Plugin können die sogenannten Meta-Tags erzeugt werden. Das ist u.a. der Titel (Title) deines Blogs, die Beschreibung (Description) und die Suchbegriffe (Keywords).

In diesem Artikel sieht der SEO-Titel und die Meta-Beschreibung wie folgt aus:

SEO-Titel: SEO für Anfänger: WordPress SEO Grundlagen

Meta-Beschreibung: SEO für Anfänger: Die 10 Grundlagen der WordPress SEO Optimierung. Anleitung für deinen Blog.

 

7. Sitemap für den Blog erstellen

Damit die Artikel und die Seiten deines Blogs besser an die Suchmaschinen wie Google, Bing und Yahoo übermittelt werden können, ist eine Sitemap notwendig. Der einfachste Weg ist das verwenden des Google XML Sitemaps-Plugins.

Dieses WordPress Plugin erzeugt automatisch eine XML-Sitemap deines Blogs. Außerdem werden alle großen Suchmaschinen benachrichtigt, sobald neue Inhalte im Blog erstellt worden sind.

 

8. Social Media Button

Social Media Button in deinen Blog einzubinden ist einfach und geht schnell. Wie zum Beispiel mit dem Ultimate Social Media and Share Icons Plugin.

Durch diese Button kann der Leser deines Blogartikels diesen liken. Also in den Sozialen Netzwerken teilen. Somit erhälst du einen Backlink zu deinem Blog.

Die Suchmaschine Google „bemerkt“ diese Links und kann dadurch die Autorität bestimmen. Je mehr Menschen deine Artikel und Bilder liken, desto vertrauenswürdiger wird dein Blog sein.

 

9. Ein WordPress Theme was schnell und SEO optimiert ist

Bei der Wahl des passenden WordPress-Theme solltest du auf diese zwei Dinge genau achten. Das es den neusten, technischen Standard entspricht – sollte Voraussetzung sein.

  • Schnelles Laden
    Wird dein WordPress Blog schnell geladen, dann hat dein Leser nicht nur Vorteile. Folglich bewertet auch Google deinen Blog besser. Die Ladezeit, also die Geschwindigkeit deines Blogs kann mit dem PageSpeedInsights Tool von Google gemessen werden.Stelle eine schnelle Ladezeit bei der Wahl deines WordPress Themes sicher.
  • SEO optimiert
    Zumal sollte das Theme SEO optimiert sein oder die Möglichkeit haben. Folglich haben diese Themes zusätzliche SEO-Einstellungen, die du dann auswählen kannst.

 

 

10. Gastartikel

Ein Gastartikel ist ein Blogartikel den du schreibst und diesen auf einem anderen, themenrelevanten Blog veröffentlichen lässt.

Jetzt fragst du dich bestimmt, was du davon hast!

Es entsteht eine Win-Win-Situation. In deinem Gastartikel ist auch ein Link zu deinem eigenen Blog. Somit erhälst du nach der Veröffentlichung kontinuierlich, neue Leser.

Zusätzlich erhälst du auch einen Backlink zu deinem Blog. Und das solange, wie der Blogartikel bestehen bleibt. Weiter zeigst du dich auch als Experte auf deinem Gebiet.

Was hat der andere Blogger davon?

Nun, der Blogger hat einen neuen Artikel und kann so seinen eigenen Lesern neue Informationen zur Verfügung stellen.

Wie du einen Gastartikel in 4 Schritten schreiben und veröffentlichen kannst, das beschreibt Katharina Lewald auf ihrem Blog genau.

 

 

WordPress SEO Grundlagen

Habe ich weitere Anfänger SEO-Tipps vergessen? Oder hast du andere Tipps für das Blog-SEO?

Zuletzt, lass es uns unten in den Kommentaren wissen.

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